Rettungsprotokoll Nr 1: Oesterreich, Öztal, Vent

In unregelmäßigen Abständen wollen wir in der Katgeorie „Rettungsprotokoll“ von interessanten Rettungsaktionen berichten. Wir sind gespannt, ob die Idee auf euer Interesse stößt und freuen und wie immer über jeden Kommentar hier im Blog.
Beginnen möchten wir mit einem Erfahrungsbericht vom Schweizers ‚Friedlis‘.
Marcel hat inzwischen bereits 11 TB’s in teils abenteuerlichen Aktionen auf Caches gerettet.
Hier sein Bericht von der gestrigen Rettungsaktion:

Hallo!

Was macht man an einem Tag, der zum zu Hause sitzen zu Schade wäre, man aber nach einer Silvesternacht doch was Spannendes tun möchte?
Genau. TB’s retten.

Das haben wir heute getan. Ein wirklich kleines Abenteuer wartete im Edelweiss auf uns.

Vor Ort angekommen zuerst mal die Koordinaten überprüft und festgestellt, dass wir doch ziemlich im Schnee buddeln müssten. Um nicht Stunden damit verbringen zu müssen Tonnen von Schnee zu verschieben, fragten wir kurzerhand in der nahegelegenen Pension nach.

Die freundliche Edelweisserin zeigte uns dann zum Glück recht genau, wo die gefragten Steine, unter denen der Cache sich befinden müsste, zu liegen hätten. Nach kurzem und erfolglosem Buddeln mit den Handschuhen, brachte Sie uns eine Schaufel. Mit dieser kamen dann die Steine wirklich ans Tageslicht. Der Cache allerdings hockte unter einem der großen Steine und rührte sich nicht. Der festgefrorene Stein musste also weg.

Beim Versuch mit dem Schaufelstiel den Stein zu bewegen, barst diese und war kaputt. Dafür hab ich der Edelweisserin 10 Euro gegeben und hoffe, das es genügt, eine neue Schaufel zu besorgen

Erst jetzt fiel mir ein, dass ich doch ein Brecheisen im Auto habe. (Nein ich brauche es nicht um sonst verschlossene Dinge zu öffnen )
Mit dem besagten Hilfsmittel war es dann leicht den Stein etwas an zu heben und den Cache heraus zu ziehen.

Ende gut, alles gut. Der Trackable ist wieder im warmen.

So ging ein weiter spannender Tag im Leben eines Trackables-Retter zu Ende!
Und wenn sie nicht gestorben sind, so retten sie morgen noch weiter.
Fotos gab es leider keine, weil wir die schlicht vergessen haben. Wird bei einem weiteren Protokoll noch nachgeholt.

TB’s retten macht Spaß, denn hier erlebt man immer wieder spezielle Geschichten.
Keine langweiligen Standard Filmdöschen oder einfache massen Drive-In. Caches mit Charakter und Kanten.

Viele Grüße aus der Schweiz,
Friedlis

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